Termine

*Informationen zum Freilauf

BIS AUF WIDERRUF FÄLLT DER FREILAUF AUS!

FÜR APRIL

EINFACH ZU HAUSE BLEIBEN. DURCHHALTEN UND ANDEREN HELFEN. 

FÜR MÄRZ

Dortmund: Gegen Trophäenjagd – die Natur braucht keine Jagd

Mittwoch, 18. März 2020, 14-20 Uhr

https://www.facebook.com/events/204005777469671/
Gastgeber: ARIWA Ruhrgebiet
Rathaus, Friedensplatz 1, Dortmund

Auch wenn es ein ungünstiger Termin für eine Demonstration ist, aber kommt und unterstützt uns.

Anlass: Ausschutzsitzung Stadt #Dortmund für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen

Antrag der Linken und Piraten für Tierschutz

ARIWA Ruhrgebiet unterstützt den Antrag der Linken und Piraten, im Rahmen der jährlichen Messe „Jagd & Hund“ jegliche Angebote von Trophäenjagd zu untersagen.

Auf Europas größter Jagdmesse „Jagd und Hund“ in Dortmund bieten fast 180 Reiseveranstalter den Abschuss auf gefährdete und geschützte Arten wie verschiedene Hochseevögel und Singvögel, Eisbären, Nashörner, Elefanten, Löwen, Leoparden, Giraffen, Affen, Braunbären und Wölfe an – ganz legal. Wie zu Kolonialzeiten schießen zahlungskräftige Trophäenjäger bedrohte Tiere ab. Dabei erleben wir gerade den größten Artenverlust aller Zeiten.

Es kommen Jagdmethoden zum Einsatz, die in Deutschland aus guten Gründen verboten sind. Jagd mit Pfeil und Bogen, Armbrust oder Revolver. Oftmals ist nicht einmal ein Jagdschein erforderlich, was für sehr viele Tiere ein langes, qualvolles Sterben bedeutet. Mancherorts werden Wildtiere wie z. B. Löwen extra in Jagdfarmen gezüchtet, um sie dort von Trophäenjäger in großen Gehegen abschießen zu lassen.

Allein in Afrika töten 18.000 Trophäenjäger jährlich über 100.000 Wildtiere und reduzieren maßgeblich den Bestand. Der Abschuss eines einzelnen Tieres gefährdet oft dessen ganzes Familien- und Gruppensystems. Trophäenjagd wird gerne mit Artenschutz begründet. Das Gegenteil ist der Fall, wenn man sich die Wildtierbestände anschaut. Eine Investition in Artenschutz vor Ort findet u. a. aufgrund von Korruption nicht statt. Trophäenjagd wird fälschlicherweise auch als Entwicklungshilfe bezeichnet, da einzelne Personen darin ihre Einkommensquelle haben. Eine makabre Art der Förderung ländlicher Bevölkerungsstrukturen. Der deutsche Jurist Klaus Bosselmann, führt in einem internen Bericht zur Trophäenjagd Anfang Oktober 2017 Beispiele für die schädlichen Auswirkungen der Trophäenjagd an. Die Behauptung von Trophäenjägern ihre Jagd diene dem Ziel der Armutsbekämpfung ist ein Ammenmärchen. In vielen Fällen kämen den dörflichen Gemeinschaften, laut dem Bericht, nicht mehr als drei Prozent der Einnahmen zu gute. Bereits 2016 hat die Untersuchung des US-Kongresses, festgestellt, „dass bei der Trophäenjagd nicht davon ausgegangen werden kann, dass dies einen Vorteil für den Artenschutz bietet und Jagdgebühren an Gemeinden oder an Wildtierbehörden fließen.

Allein im Jahr 2017 wurden hunderte Trophäen international geschützter Arten nach Deutschland eingeführt, 89 Leoparden, 89 Flusspferde, 89 Braunbären, 85 Elefanten, 54 Löwen, 46 Wölfe, 23 Argali Wildschafe, 17 Geparde, 6 Eisbären, 6 Breitmaulnashörner, 1 Spitzmaulnashorn, Hunderte Zebras und Affen sowie zahlreiche weitere Arten. 

Deutschland ist, gemeinsam mit Spanien, nach den USA der größte Importeur von Jagdtrophäen bedrohter Arten.

Trophäen für den „Privatgebrauch“ können mit behördlicher Genehmigung sogar von streng geschützten Arten, die nicht kommerziell gehandelt werden dürfen, eingeführt werden. In Deutschland wäre dies nach Tierschutz-, Naturschutz- und Jagdrecht verboten. Ein konsequentes Handeln des Bundesamtes für Naturschutz findet nicht statt.

Die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland lehnt die Trophäenjagd auf bedrohte Tierarten ab. In Nachbarländern gibt es bereits entsprechende Verbote oder befinden sich in Planung.

Die Leitung der Westfalenhallen Dortmund, einer 100%tigen Tochter der Stadt Dortmund, wie auch die politischen Entscheidungsträger berufen sich darauf, dass alle Angebote der Messe rechtmäßig seien. Dieses Argument überzeugt leider überhaupt nicht: was Recht ist, ist nicht gleich gerecht und daher auch hinterfragbar. Nur durch die Weiterentwicklung ethischer und moralischer Vorstellungen und Normen kann es auch zu Reformen in den Bereichen Tierrechte und Tierschutz kommen.

Das Geschäft mit dem Ausverkauf der letzten Wildtiere muss ein Ende haben!

Streetteam Düsseldorf: Demos vor der Halfmann Pelzmanufaktur

Samstag, 21. März 2020, 10-13 Uhr

https://www.facebook.com/events/s/streetteam-dusseldorf-demos-vo/2478067232467488
Gastgeber: Veranstaltungen der freiwilligen PETA ZWEI-Streetteams
Halfmann Pelzmanufaktur Düsseldorf-Oberkassel
Luegallee 49, 40545 Düsseldorf

Die Halfmann Pelzmanufaktur in Oberkassel Düsseldorf präsentiert sich auf der Website als traditionelles Unternehmen, das hochwertige Mode aus Pelz, Lammfell und Leder verkauft. Ein Geschäft mit dem Leid der Tiere hat weder etwas mit Tradition noch etwas mit Luxus zu tun.

PELZ

Jährlich müssen Millionen Tiere für die Pelzindustrie ihr meist kurzes Leben in engen, verdreckten Drahtkäfigen verbringen, bevor sie lebendig gehäutet, vergast, mit analen Elektroschock oder Genickbruch getötet werden. Für Pelz werden nahezu alle Tiere mit schönem Fell getötet, auch Hunde und Katzen. Falsch deklariert kommen echte Felle als Kunstpelz in den Handel um bewusst den Verbraucher zu täuschen.

LAMMFELL

Jedes Jahr sterben Weltweit Hunderte Millionen von kleinen Lämmchen die erst wenige Wochen alt sind, um als Pelzkragen, Babydecke oder Stiefelfutter zu enden. Einer der wohl bekanntesten und leider immer noch trendigsten Stiefel sind die der Marke „UGGs“. Für ein paar UGGs Stiefel je nach Größe sterben ein bis zwei Lämmer. Ungebeborene Karakullämmer werden sogar aus dem Mutterleib geschnitten weil ihr Fell dann noch richtig gelockt ist. Dieses Fell nennt man dann „Persianer“.

LEDER

Milliarden von Kühen wird ihre Haut häufig bei vollem Bewusstsein vom Leib geschnitten. Leder ist das wirtschaftlich wichtigste Beiprodukt in der Massentierhaltung. Die Nachfrage Weltweit nach Leder ist allerdings so hoch, das dies nicht ausreicht. In Indien, wo Kühe eigentlich als „Heilig“ gelten, werden sie teils Nachts von den Straßen in die Schlachthäuser getrieben, wo sie bei lebendigen Leib die Haut abgezogen bekommen.

Helft uns, die Passanten über dieses entsetzliche Leiden der Tiere zu informieren und über Alternativen aufzuklären. Niemand muss sich heute mehr mit einer fremden Haut schmücken. Wir. Gemeinsam. Für Tierrechte.

!BITTE BEACHTET FOLGENDE HINWEISE!

Auf Veranstaltungen von PETA ZWEI dürfen unsere tierischen Mitbewohner nicht teilnehmen.

Telefonieren und rauchen auf Demos ist natürlich erlaubt. Geht dazu aber bitte ein paar Schritte weiter, damit euch findige Fotografen nicht zufällig mit Zigarette / Handy und Plakat in der Hand erwischen. 

Wir wollen aufklären und nicht negativ wirken. Auch wenn es manschmal schwerfällt, wir pöbeln nicht und fallen Anderen in Gesprächen nicht dazwischen.

Überlegt immer, wie ihr nach aussen wirkt.

Eigentlich muss das nicht noch einmal erwähnt werden, aber natürlich sind rechte oder sexistische Inhalte, Verhaltens- und Denkweisen bei unseren Demos unerwünscht!

Danke für euer Verständnis.